Anja & Maria gewinnen Bronze bei der Para-Triathlon WM in Pontevedra

Der spanische Ort Pontevedra in Galicien ist ein „gutes Pflaster“ für Nürnberger Triathleten. Vor exakt drei Jahren gewann unser ehemaliger Stipendiat Simon Henseleit Gold bei der U23-WM. Nun sichern sich unsere Stipendiatinnen Anja Renner und Maria Paulig vom 1. FCN Triathlon an gleicher Stelle bei den Para-Weltmeisterschaften die Bronzemedaille in der Startklasse PTVI.

Nach einem verhaltenen Schwimmen hatte sich Anja mit ihrer Guidin Maria auf dem Rad und vor allem beim Laufen kontinuierlich an die vorderen Plätze herangepirscht und den Rückstand auf die Konkurrenz Schritt für Schritt verkürzt. Nach 1:09:44 Stunden wurde die 40-Jährige mit einem Podestplatz belohnt.

Damit wiederholte das Nürnberger Duo den Podestplatz, den es bereits im Vorjahr bei den Para-Triathlon-Weltmeisterschaften im australischen Wollongong erreicht hatte. „Mit dem Resultat können wir mehr als zufrieden sein, vor allem weil ich heute keinen so guten Tag hatte. Das hat man schon beim Schwimmen gemerkt. Das war so lala. Ich war am Ende echt erleichtert, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass es noch für den dritten Platz reichen würde“, resümierte Anja im Zielinterview das Rennen.

Nach Bronze bei der Para-Triathlon-WM 2025 in Australien, 2026 nun also auch Bronze bei der WM 2026 in Spanien für Anja Renner und Maria Paulig.

Gold gewann erneut die Spanierin Susana Rodriguez (B1) in 1:06:37 Stunden. Aufgrund ihrer Klassifizierung als vollständig sehbehinderte Athletin ging die Lokalmatadorin mit einem Zeitkompensationsvorsprung von 3:21 Minuten auf die Athletinnen der Klassen B2 und B3 ins Rennen. Silber sicherte sich die Italienerin Francesca Tarantello (B3), die wie Anja als moderat sehbehindert eingestuft ist und nach 1:08:30 Stunden das Ziel erreichte.