Deutsche Rollstuhlbasketballerinnen buchen WM-Ticket: Nürnbergerinnen mit entscheidendem Einfluss

Mit einer überzeugenden 4:0-Bilanz hat sich die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen beim Repechage-Turnier vom 8. bis 11. Juni in Guadalajara, Spanien das Ticket für die Weltmeisterschaft in Ottawa, Kanada im September 2026 gesichert. Den Weg dorthin bereiteten auch starke Leistungen unserer Stipendiatinnen Lilly Sellak und Svenja Mayer. Auch Verena Meyer sammelte Spielzeit. Mareike Miller verließ den GOLDENEN RING berufsbedingt in Richtung München und legt aktuell auch eine Sportpause ein, weshalb sie nicht im deutschen Kader stand.

Lilly Sellak bei der WM-Qualifikation in Spanien 2026 (Foto: Melodie Gagneux).

Zum Auftakt setzte Deutschland mit einem deutlichen 5:83 gegen Angola ein deutliches Statement. Besonders in der Defensive dominierte das Team die Partie über 40 Minuten. Lilly Sellak brachte sich bereits hier mit ihrer Offensivstärke ein und gehörte zu den konstanten Scorerinnen im deutschen Spiel. Gegen Kolumbien ließen die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen ein deutliches 63:13 folgen. Gegen Australien zeigte die Mannschaft im dritten Spiel ihre mentale Stabilität. In einer körperlich intensiven Begegnung blieb Deutschland bis zum Ende geduldig, kontrollierte die entscheidenden Phasen und setzte sich im Schlussabschnitt knapp mit 55:54 durch. Svenja Mayer überzeugte dabei als ruhige Taktgeberin im Spielaufbau, die in Drucksituationen Struktur und Übersicht ins deutsche Spiel brachte.

Im Crossover-Spiel wartete Thailand. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (29:29) entwickelte sich ein enges Spiel, ehe Deutschland im Schlussviertel entscheidend anzog und sich mit 59:46 durchsetzte. Wieder war es Lilly Sellak, die mit 19 Punkten im entscheidenden Moment Verantwortung übernahm und die Partie offensiv prägte.

Am Ende stehen eine makellose Turnierbilanz und ein verdient erkämpftes WM-Ticket. Wir gratulieren unseren drei Stipendiatinnen ganz herzlich zu diesem überzeugenden Erfolg: Bravo Lilly, Svenja und Verena!